Aktion
gegen die Auslieferung JuanRas an den spanischen Staat im holländischen
Konsulat in Barcelona
Am Dienstag, den 18. Juni drang eine Gruppe von Personen in das holländische
Konsulat in Barcelona ein, um so gegen die Auslieferung von JuanRa zu
protestieren und um bekannt zu machen, dass in spanischen Polizeirevieren
die Folter immer noch ein gängiges Verhörinstrument ist. Die
Aktion bestand darin, das gesamte innere Inventar (Wände, Teppichböden,
Sofas etc.) des Konsulates, mit roter Farbe zu bemalen, welche das Blut
der vielen gefolterten Menschen darstellen sollte. Währenddessen
hielt sich ein Gruppe von etwa 20 Personen rund um die Türen des
Gebäudes auf, wo sie bis zum Ende der Aktion verharrte.
Am darauffolgenden Dienstag, den 25. Juni, fand das Auslieferungsverfahren
gegen den politischen Häftling JuanRa, der seit 16. Januar Insasse
des Hochsicherheitsgefängnisses in Vught ist, in Amsterdam statt.
Aus diesem Anlass fanden verschiedene Solidaritätsbekundungen in
Spanien und Europa statt.
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Am 8. Juni fanden sich 200 bis 250 Personen zu einer Demonstration
in Amsterdam ein. Später am Tag wurde auch das spanische Konsulat
besetzt, in welchem die Besetzter ein Kommuniqué verlasen und
die spanische Flagge verbrannten. Nach verschiedenen Zwischenfällen
auf der Straße nahm die Geheimpolizei mehrere Personen, unter
ihnen auch die Besetzer des Konsulates, fest.
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Am gleichen Tag trafen sich auch in Gent (Belgien) circa 100 Personen,
um die Freilassung JuanRas zu fordern und die Folter, die der spanische
Staat durchführt anzuprangern.
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Am 14. Juni fand vor der holländischen Botschaft in Madrid
eine weitere Kundgebung gegen die Auslieferung JuanRas statt. Die
Demonstranten proklamierten außerdem die Unschuld des Gefangenen.


 

 
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